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Wörterberg (Postleitzahl 8293):
Wörterberg ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Güssing
in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Vörthegy.
Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten: In Wörterberg gibt es eine
einklassige Volksschule und einen Kindergarten (1993), außerdem noch eine
Mehrzweckhalle, einen Kinderspielplatz und einen Sportplatz. Seit 1908 eine
Kapelle sowie eine Kirche(1978). Eine besondere Attraktion in Wörterberg ist der
15m hohe Aussichtsturm. Von dem man beinahe das gesamte
Lafnitztal überblicken
kann.
2003 wurde an der Uferböschung der Lafnitz ein Holzfass gefunden. Es gehört zu
den wenigen Holzgegenständen aus der römische Kaiserzeit die noch erhalten sind.
2005 wurde außerdem noch eine Ofenanlage frei gelegt.
Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Genauer gesagt im
Nordwesten des Güssinger Bezirks und Wörterberg ist der nördlichste Ort im
Bezirk. Der höchste Punkt des Orts ist auf 408 m Seehöhe gelegene Kapelle St.
Stephan I. (Ungarn).
Es grenzt im Norden an Wolfau, im Südosten an Stinatz, im Süden an
Hackerberg, im
Westen an die steirische Gemeinde Wörth an der Lafnitz und im Nordwesten an den
steirischen Ort Rohr bei Hartberg.
Geschichte:
Entstehung und Name: Die Entstehung des Orts liegt im 13. Jh. Wörterberg ist
die Tochtersiedlung von Wörth. Die Bewohner wurden von Karl der Große aus dem
Frankenreich in das Lafnitztal umgesiedelt. Sie benannten die neu gegründeten
Orte nach verlassenen in ihrer Heimat. So kam der Name Wörth zu Stande.
Die Menschen besaßen Obst- und Weingärten, Wiesen und Felder auf den Hängen
östlich von Wörth. Zur Lagerung ihrer Ernten bauten sie "Kellerstöckl". Diese
Kellerstöckl wurden aus verschiedenen Gründen aus gebaut und weiter
bewirtschaftet. Daher kommt der Name Wörther Berg, wie bis Anfang des 20Jh.
geschrieben wurde. Die Grafen Szèchènyl, Kottulinsky und Batthyàny besaßen zu
dieser Zeit dieses Gebiet.
Weltkriege: Im Erster Weltkrieg starben 23 Bewohner. Nach Ende des 1.
Weltkriegs stand es wirtschaftlich schlecht, da nun die Lafnitz die Grenze
zwischen Österreich und Ungarn war. Dadurch war Wörterberg von Wörth
abgeschnitten mit dem es wirtschaftlich eine Einheit bildete. Aus diesem Grund
war die Bevölkerung dazu gezwungen, Schmuggel zu betreiben. Es kam oft zu
nächtlichen Überfällen und Schießereien. Erst mit dem Anschluss Burgenlands an
Österreich wurde es ruhiger und auch wirtschaftlich ging es bergauf.
Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn
(Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der
Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Vörthegy verwendet werden. Nach
Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in
den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort
gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch
Geschichte des Burgenlandes Dieser Aufschwung endete 1926. Es folgten
Arbeitslosigkeit, Preissteigerung und Unanbringlichkeit von Produkten.
Daher wurde der Anschluss an Deutschland begrüßt. Als der Zweiter Weltkrieg
ausbrach, schwang die Stimmung um. Es starben 26 Männer an der Front und weitere
16 wurden vermisst. Von 1971-1991 gehörte Wörterberg zur Gemeinde
Ollersdorf.
Durch den Einsatz von mehreren Ortsansässigen wurde Wörterberg eigenständig.
Wappen: Das Gemeindesiegel zeigte zu dieser Zeit den Georg (Heiliger),
der auf einen Pferd sitzt und mit einer Lanze den Lindwurm durchbohrt.
Das aktuelle Wappen zeigt im unteren Teil einen grünen Hügel, der Wörterberg
symbolisiert. Auf ihm wachsen ein Apfel- und ein Birnbaum, diese stehen für die
Streuobstwiesen. Das Doppelkreuz stellt das Kreuz von Papst Sylvester II, das er
Stephan König von Ungarn verliehen hat dar. Es soll an die Kapelle zum Hl.
Stephan erinnern. Die rot-goldenen Felder sollen die Verbundenheit zum
Burgenland symbolisieren. Das Gemeindewappen wurde von Thomas Resetarits
entworfen.
Radwege: Die Ortschaft ist eine Station des B 63
Streuobstwiesenradweges. Hier geht es zur Übersicht
der Radwege des Burgenlandes.

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Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |