|
Reinersdorf (Postleitzahl 7522):
Reinersdorf befindet sich südlich von
Heiligenbrunn und ist ca. 10 km von
Güssing entfernt und liegt im Südburgenland. Der ungarische Ortsname lautet Zsámánd, der kroatische Zamar.
Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu
Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der
Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname
Zsámánd verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen
Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon
1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten
Bundesland Burgenland.
1452 erste urkundliche Erwähnung, bis 1496 bezeichnet als
Salman oder Zsalman bis 1496; bis 1631 als Zaalmar, Sarmar und Samar; 1662
geteilt in Deutsch- und Kroatisch-Samand, 1860 wieder vereinigt. 1929
überwiegend kroatisch sprechende Bevölkerung.
Im BATTHYANY-Urbarium (mittelalterliches Güter- u. Abgabenverzeichnis großer
Grundherrschaften; Grundbuch); von 1750 werden erwähnt: Matthaeus STOISITS,
Nikolaus GROHOTOLSZKY, Franz BIER, Michael DEUTSCH, Georg MARX, Georg
GROHOTOLSZKY, Georg PFEIFFER.
Das Kroatischen Urbarium aus dem Jahr 1750 ist nicht bekannt.
In den Kirchenaufzeichnungen werden noch folgende Familiennamen erwähnt:
DOMASICS, OBRADOVICZ, SOVJAZ, FRENCZ, KOVACS, KNAZAR, JOKA. Reinersdorf war ein
Teil der Pfarre Heiligenbrunn.
Der erste namentlich genannte Lehrer war Johann FABIANKOVITS, dessen Tochter
1847 in Deutsch Reinersdorf im Alter von 11 Jahren starb. Weitere Lehrer waren:
EGRESITS Georg 1858 - 1897
PLOHOVITS Johann 1897 - 1900
ILIAS Alexander 1900 - 1910
CSAKANY Eugen 1910 - 1912
LAITISCH Nikolaus 1912 - 1913
NEMETH Stefan 1913 - 1922
VLASICH Vinzenz 1922 - 1923
VLASICH-MENSCHICK Herta 1923 -
1925 - Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1941- Reinersdorf wird an das Stromnetz der STEWEAG angeschlossen.
1966 - Schließung der Schule.
1971 - Reinersdorf, Deutsch Bieling,
Hagensdorf und Luising
werden Ortsteile der Gemeinde Heiligenbrunn.
1980 - Gründung des Vereines "Singkreis Reinersdorf"

Reinersdorf Bergen:

|
Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |