|
Rehgraben (Postleitzahl 7540):
Aktuelles:
Hobbyausstellung in Rehgraben 2011:
Am 8.12.2011 konnte eine Spende von 1700.- Euro an das St. Anna Kinderspital
übergeben werden.
Von 2.12.2011 - 4.12.2011 fand in Rehgraben im Burgenland
wieder eine Hobbyausstellung statt.
Die Eröffnung der Hobbyausstellung führte um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der
Feuerwehr Rehgraben Feuerwehrkommandant Rielich Martin durch. Anschließend fand
eine Lesung mit Frank
Hoffmann statt. Für die musikalische Untermalung sorgten auch diesmal das Brüderpaar Christian und
Andreas Toth aus Heiligenkreuz.
Am 3.12.2011 berichtete Erwin Jandrisevits über die
Faszination des Jakobsweges
- musikalisch wurde er dabei von Michael Gmeindl sowie ZOOBLOOM begleitet.
Wir möchten uns bei der Ortsfeuerwehr Rehgraben für die Räumlichkeiten, bei
Frank Hoffmann für die Lesung, sowie bei der musikalischen Begleitung Christian
und Andreas Toth und bei den vielen freizügigen Spendern bedanken!
Organisator: Peter Heilimann, Güssing, Tel.: 0664/9942732
zur
Webseite von Peter Heilimann
Ein besonderes Danke geht 2011 an die folgenden Personen bzw.
Firmen:
Finanzexperte Bez.Dir. Rudy Steiner, 7540 Güssing,
Hauptstr. 16, Tel: 0664/4507080,
rudolf.steiner@wuestenrot.at
Hobbyausstellung in Rehgraben 2010:
Am 10.12.2010 konnte eine Spende von 1330.- Euro an das St. Anna Kinderspital
übergeben werden.
Von 3.12 - 5.12 fand in Rehgraben im Burgenland eine Hobbyausstellung statt.
Die Eröffnung der Hobbyausstellung führte um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der
Feuerwehr Rehgraben Bgm. Wilhelm Pammer durch. Um 19.30 Uhr Lesung mit Frank
Hoffmann. Für die musikalische Untermalung sorgten das Brüderpaar Christian und
Andreas Toth aus Heiligenkreuz.
Wir möchten uns bei der Ortsfeuerwehr Rehgraben für die Räumlichkeiten, bei
Frank Hoffmann für die Lesung, sowie bei der musikalischen Begleitung Christian
und Andreas Toth und bei den vielen freizügigen Spendern bedanken!
Organisator: Peter Heilimann, Güssing, Tel.: 0664/9942732


Ein besonderes Danke geht an die folgenden Personen bzw.
Firmen:

Finanzexperte Bez.Dir. Rudy Steiner, 7540 Güssing,
Hauptstr. 16, Tel: 0664/4507080,
rudolf.steiner@wuestenrot.at
AWI-Diskont, Pächter Marth, 7540 Güssing, Grazer Str. 54-56
Wasserversorgung - Heiztechnik Pientsch, 7540 Güssing - Inzenhof 66,
03322/42100 - Fax 03322/43026
Ring Tours Austria, Marktplatz 3/2, A-7540 Güssing, Tel.: 03322 432 68-0, Fax:
03322 432 68-20,
www.ringtours.at
Autobusunternehmung Reichl & Felber-GesmbH, 7542 Gerersdorf bei Güssing
Nr. 6, Tel.: 03328 32271
Autohandel - Reifen - Service Franz Deutsch, Grazer Str. 62, 7540
Güssing, Tel. 03322 42119, Handy 06643943772
Versfinanz, 7540 Güssing, Marktplatz 3/3, Tel.: 03322/42120,
www.versfinanz.at
Pizza Bella, Familie Tas, Hauptstraße 50, 7540 Güssing, Telefon: 03322/42
436
Die Entstehung der Ortsteile Sulz und Rehgraben fällt
ungefähr in dieselbe Zeit. Aus der Frühgeschichte sind uns mehrere
Tondüsenstücke erhalten geblieben, die vermutlich aus dem 1. Jahrtausend v. Chr.
stammen. Diese Fundstücke lassen uns mit großer Wahrscheinlichkeit darauf
schließen, dass in der Gegend von Rehgraben in der Vorzeit Eisen geschmolzen
wurde.
Aus der anschließenden Zeit der Römerherrschaft fehlen Fundgegenstände als auch
schriftliche Unterlagen vollkommen. Die erste urkundliche Erwähnung der Gegend
finden wir im Jahr 1537.
Darin sind die Grenzen des dem Güssinger Kloster gestifteten Gutes bezeichnet.
Unter anderem ist in diesem Dokument von "fluvius zek" die Rede, dem ungarischen
Namen für den Zickenbach sowie von den zwei Wildbächen Zurnu und Brz. „Zurnu“
leitet sich vom slawischen "Serni (ptok)" her, das Rehgraben heißt. Davon
ausgehend dürfte der Name Rekram und in späterer Folge Rehgraben entstanden
sein. Wie auch in Sulz wurden in Rehgraben von Franz Batthyány kroatische
Flüchtlinge angesiedelt. Dadurch wurde erst aus einem Geländeteil von
Gerersdorf
die Besiedelung von Rehgraben begründet. Sehr wahrscheinlich ist, dass diese
Gründung in den Jahren 1535 bis 1545 erfolgte. Den damaligen Siedlern war eine
Abgabenfreiheit von 12 Jahren eingeräumt. Dadurch sollte ihnen die Möglichkeit
gegeben werden, etwa eine Session Grund während dieser Zeit urbar zu machen und
ein Haus aufzubauen. Da wir erst 100 Jahre später vom Ort und der damaligen
Bevölkerung von einer Adels- und 15 Untertanenfamilien erfahren, dürfte es sich
bei den Begründern nur um einige wenige gehandelt haben. Bei den genannten
Untertanen handelte es sich um kroatische und ungarische Familien. Nach 1720
tauchen dann auch deutsche Namen wie Neubauer, Seier oder Jost auf. Bis ins 18.
Jhdt. bezeichnete man Rehgraben in Anlehnung an das Kroatische als Psästya,
spätere Namen waren Prasca; Prasche und Praschevo, was übersetzt soviel wie
Wildschweine heißt. Daraus ist zu schließen, dass die ersten Siedler im Ort
nicht - wie vermutet werden könnte – auf Rehe, sondern vielmehr auf
Wildschweinbestände stießen und nach diesen den Ort bezeichneten. Die Ungarn des
19. Jhdts. übersetzten dann den Namen mit Özgödör.
Im Jahr 1896 umfasste der Ort Rehgraben bereits 85 Häuser und 541 Einwohner.
Damit erreichte die Gemeinde einstweilig ihren Höchststand in der Bevölkerung.
Verschiedene Faktoren wie etwa die erwähnte hohe Bevölkerungszahl und schlechte
Erwerbsgrundlagen aufgrund der durch Erbteilung entstandenen Kleinsthöfe führten
um das Jahr 1900 zu einem starken Bevölkerungsrückgang, an dem die
Amerikawanderungen ganz wesentlichen Anteil hatten.
Um die Jahrhundertwende und auch noch zu Beginn unseres Jahrhunderts war die
kroatische Sprache zweite Unterrichtssprache. In den letzten Jahrzehnten nahm
das Deutsche jedoch immer mehr zu, bis das Kroatische schließlich ganz
verschwand. Heute sind im Bereich Rehgraben – wenn überhaupt – nur noch einige
ältere Bewohner der kroatischen Sprache mächtig. Im Ersten Weltkrieg hatte der
Ort sechs Gefallene zu beklagen. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage
wurden Aufbauleistungen erbracht. 1923 erfolgte die offizielle Gründung einer
Ortsfeuerwehr, obwohl schon um 1890 eine solche bestanden haben muss, da noch
heute eine Handdruckspritze aus dem Jahre 1897 vorhanden ist. Die Anschaffung
der ersten Motorspritze erfolgte bereits 1930. Anstelle eines Glockenturmes
wurde 1925 die heutige Filialkirche, 1926 der Bau des Feuerwehrrequisitenhauses
und in den Jahren 1935 bis 1938 eine einklassige Volksschule errichtet. Etwa ab
1930 hat ein Ziegelwerk den Betrieb aufgenommen. Vor dem Zweiten Weltkrieg
erfolgte der Betrieb händisch, nach 1945 bis zur Stilllegung im Jahre 1964
maschinell. Auch eine Mühle mit Sägewerk war von 1934 bis 1956 am Zickenbach im
Betrieb. Der Antrieb erfolgte bis 1947 mit Wasserkraft, anschließend mit Strom.
Die Elektrifizierung des Ortes geschah 1938-1944. Der Zweite Weltkrieg forderte
weit mehr Opfer als der Erste. So mussten 32 Männer des Ortes ihr Leben lassen.
Zwischen 1955 und 1960 gab es in Rehgraben einen gemischten Chor sowie eine
Volkstanzgruppe. Lieder und Tänze wurden auch in Orten der näheren Umgebung
vorgetragen. Ein Harmonium, das aus Spenden von Amerikaauswanderungen angekauft
wurde, zeugt noch von dieser Zeit. 1959 erfolgte die Errichtung der
Wasserleitung in den Bergen, 1961/1962 im Dorf. Auch der Ausbau des
Güterwegenetzes wurde in Angriff genommen. Am 1. Jänner 1971 erfolgte die
Zusammenlegung der Gemeinden Gerersdorf,
Sulz und Rehgraben zur Gemeinde Gerersdorf-Sulz. Der
Ausbau des Wegenetzes und der Straßenbeleuchtung wurde fortgesetzt, in allen
Ortsteilen errichtete man Aufbewahrungshallen und die Kanalisierung wurde in
Angriff genommen. In Gerersdorf wurde eine neue
Volksschule gebaut und die ehemalige Volksschule Sulz als Kindergarten
adaptiert. Die drei Feuerwehren wurden mit Einsatzfahrzeugen ausgestattet; die
Ortsfeuerwehr Sulz erhielt 1988 ein neues Feuerwehrhaus. Die ehemalige
Volksschule Rehgraben wird als "Dorfzentrum" umgebaut und findet durch die
Errichtung eines Garagenzubaues auch als Feuerwehrhaus Verwendung.
Vereine in Rehgraben:
Freiwillige
Feuerwehr Rehgraben
Tennisclub
Rehgraben
Verschönerungsverein Rehgraben

|
Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |