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Neuberg (Postleitzahl 7535):
Neuberg im Burgenland ist eine Gemeinde im Burgenland im
Bezirk Güssing in Österreich.
Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Újhegy, der kroatische Ortsname ist
Nova Gora. Die Bevölkerungsgruppe der Burgenlandkroaten ist im Ort stark
vertreten.
Die Gemeinde Neuberg im Burgenland liegt im Bezirk Güssing, nördlich von
St. Michael. Sie hat eine Katasterfläche von 17,61
km². Die höchste Erhebung beträgt 401 m, die durchschnittliche Seehöhe 350m. Der
Hotter grenzt an folgende Orte: Güttenbach,
St. Michael, Rauchwart,
Olbendorf, Neuhaus in der Wart und
Rohrbach an der
Teich.
Die Anfänge:
Erst seit Vera Zimányi die Urbare der Herrschaft Güssing des 16. Jahrhunderts
analysierte, ist es für die Wissenschaft klar, dass die Anfänge von Neuberg
nicht im Dunkeln liegen. Die Fachleute sind sich einig, dass es sich bei Neuberg
um eine kroatische Neugründung des 16. Jahrhunderts handelt. Die kroatischen
Ansiedler von Neuberg kamen wahrscheinlich mit der zweiten und größten
Umsiedlungswelle, die bereits im Jahre 1533 in Bewegung kam. Im Jahre 1576 wird
die Neuansiedlung Nowaghora (= Neuberg) erstmals urkundlich erwähnt. Laut dieser
Urbare (= Grundsteuerbuch) der Güssinger Herrschaft lebten 1576 in Neuberg 67
Lehensbauern und 350 Bewohner, alle Kroaten. Die Grundherren verliehen ihren
Lehensbauern Sessionen (= Lehngüter), für deren Nutzung sie dem Grundherrn
bestimmte Arbeits- und Sachleistungen als Entgelt zu erbringen hatten. Der
größte Teil dieser Robotarbeiten wurde von den Bewohnern des Dorfes auf den
herrschaftseigenen Feldern der Familie Batthyány abgeleistet, die vor allem in
Güssing, Stegersbach, Neuberg,
Tschantschendorf und
Heiligenbrunn lagen.
In der Kriegsnot des Jahres 1670 wurde das Dorf Neuberg von Christoph Batthyány
an die adelige Frau Katharina Kisfaludy um 4.000 ungarische Gulden verpfändet.
Im Besitz der Familie Lengyel blieb Neuberg 72 Jahre lang, bis es im Jahre 1742
von Graf Ludwig Batthyány um 5.000 rheinische Gulden wieder eingelöst wurde.
Die Gemeinden der Güssinger Herrschaft wurden von einem bestellten Richter
verwaltet, der auch Recht sprach. Seine Funktion war die eines heutigen
Bürgermeisters. Unter Graf Ludwig Batthyány waren im Jahre 1750 Paul Czvitkovich
Richter, Ive Bohetich, Jure Kollovich, Ive Tarich und Christian Kovács
Geschworene. Damals gab es folgende Familien: Radostich (7), Kollovich (7),
Czvitkovich (5), Kovács (5), Novasel (5), Bohetich (4), Ifkovich (3), Gergics
(2), Mercsanich (2), Tarich, Tobsich, Hansich und Groff (je 1 Familie).
Im Pfarrarchiv findet man eine Urkunde, aus der ersichtlich ist, dass im Jahre
1832 in Neuberg die erste Schule errichtet wurde. Der erste Lehrer war Franz
Svetics aus Stegersbach, der über 100 Schüler in kroatischer Sprache
unterrichtete.
Im Jahre 1867 erfolgte der Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn. Dadurch
wurde zwar der innere Frieden hergestellt, es folgte aber eine Unterdrückung der
Minderheiten in Ungarn (Deutsche, Kroaten). Amts- und Unterrichtssprache wurde
Ungarisch. Wer es zu etwas bringen wollte, musste ungarisch reden und seinen
Namen madjarisieren lassen. Diesen Bestrebungen widersetzten sich die Bauern
stärker als die damalige gesellschaftliche Oberschicht (Verwalter, Pfarrer,
Lehrer, etc.).
Die beiden Weltkriege: Mit der Zerschlagung der Monarchie und dem Ende des Ersten Weltkrieges, in dem
36 Männer aus Neuberg ihr Leben lassen mussten, begann für Neuberg ein völlig
neuer Abschnitt seiner Geschichte. Wegen der bisherigen starken Unterdrückung
des Kroatischen und Betonung des Ungarischen neigten auch die Neuberger zu
Österreich, und die meisten begrüßten es, als 1921 Burgenland zu Österreich kam.
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts setzte eine große Auswanderungswelle nach
Amerika ein. Die erste große Auswanderungswelle setzte etwa 1905 ein. Bis 1939
wanderten nicht weniger als 462 Personen von Neuberg nach Amerika aus. Begehrte
Ziele in den Vereinigten Staaten und in Kanada waren die Städte Chicago, New
York, Toronto und Edmonton. Bei den Auswanderern handelte es sich vor allem um
arbeitslose Saisonarbeiter, die früher in großen Gruppen (Partien) Arbeit auf
den Gutshöfen im Norden, vor allem in Niederösterreich, fanden. Durch die
Modernisierung der landwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen hatten viele ihren
Arbeitsplatz verloren, und wenige von ihnen hatten genügend Grund und Boden in
Neuberg, um ihre Familie ernähren zu können.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahre 1938 wurde das
Burgenland aufgelöst und auf die Gaue Niederdonau und Steiermark aufgeteilt. Die
Neuberger wurden so zu Steirern, die zum Kreis Fürstenfeld gehörten.
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1939 kam der
Totalitätsanspruch auf die Jugenderziehung noch stärker zum Tragen. Durch die
Einstellung nur deutschsprachiger Lehrer wollte man auch die Germanisierung der
Bevölkerung erzwingen. Der Entgegensteuerung dieses Trends von Seiten der Lehrer
und Geistlichen begegneten NS-Funktionäre mit Bestrafungen, die von
Predigtverbot und Strafverfolgung bis hin zur Einlieferung in das KZ Dachau
reichten (wie bei Ortspfarrer Semeliker).
Im Frühjahr 1945 gab es die ersten Bombenangriffe auf Neuberg. Obwohl bei einem
Bombenangriff durch amerikanische Flieger rund 60 Bomben auf Neuberg abgeworfen
wurden, gab es glücklicherweise keine Toten zu beklagen.
Im folgenden wurde die Front in Etappen immer mehr zurückgenommen, bis sie am 7.
April 1945 auf dem Neuberger Hotter verlief. Einen Tag später, am 8. April 1945,
kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit der russischen Armee. Während des
Kampfgeschehens wurden fünf Deutsche und ein Russe getötet, die auf dem
Ortsfriedhof bestattet wurden.
In der Nacht vom 11. zum 12. April 1945 zerstörten die Deutschen das Telefon und
zogen ab. Am 12. April 1945 zogen die Russen in Neuberg ein. Aufgrund der
kroatischen Muttersprache der Neuberger und der Sprachverwandtschaft zur
russischen Sprache war die Verständigung mit ihnen recht gut. Die Neuberger
wurden von den Russen als "narod karose" (Brudervolk) bezeichnet. Die russischen
Besatzungssoldaten blieben bis 1946 in Neuberg.
Im Laufe des II. Weltkrieges wurden rund 350 Männer aus Neuberg zur Deutschen
Wehrmacht eingezogen. 51 von ihnen starben an der Front, 23 gelten als vermisst.
Nach dem Zweiten Weltkrieg:
Obwohl bei den meisten Neubergern vorerst noch Trauer und Angst vorherrschten
und die Lebensmittelversorgung schlecht war, begann die Bevölkerung
zuversichtlich mit dem Wiederaufbau auf allen Ebenen. Auch die dauernde Rückkehr
von Soldaten aus der Kriegsgefangenschaft wirkte sich allmählich positiv auf das
allgemeine Stimmungsbild im Dorf aus.
Auf politischer Ebene wurde in der Gemeinde eine provisorische
Gemeindeverwaltung eingesetzt, an deren Spitze Ortspfarrer Stefan Dobrovics als
provisorischer Bürgermeister stand. Ihm folgte noch im Jahre 1945 Josef Kulovits
als ordentlich gewählter Bürgermeister nach. Er hatte diese Funktion bis 1948
inne und gehörte der ÖVP an.
Seitens der Gemeinde wurde die Elektrifizierung vorangetrieben und in den ersten
Monaten des Jahres 1950 erhellte dann das elektrische Licht die Häuser der
Neuberger. Im Juni 1952 haben die Bewohner von Oberneuberg mit den Bau einer
Wasserleitung begonnen, wobei die Brunnen im Ried "Tubl" gegraben wurden. In den
Jahren 1956/57 wurde die Wasserleitung für die Ortsteile Neuberg-Bergen, Mittel-
und Unterneuberg errichtet.
Im Jahre 1958 wurde ein Grundstückstausch mit der r. k. Kirche durchgeführt, um
ein Gemeindehaus (Amtsgebäude mit Wohnungen) zu errichten. Die Fertigstellung
des neugebauten Gemeindehauses war im Jahre 1961, sodass am 17. September 1961
die Weihe des Gemeindehauses erfolgte.
Im Dezember 1963 wurde die Ortsstraßenbeleuchtung von der Gemeinde übernommen.
Gegen Ende des Jahres 1964 erfolgte die Ausschreibung der Baumeisterarbeiten für
den Volksschulneubau. Die Weihe des neuen Volksschulgebäudes in Neuberg fand am
21. April 1968 statt.
Im Jahre 1972 wurde vom Gemeinderat der Beschluss über die Vergabe der
Projektierung der Ortskanalisation gefasst. Im Jahre 1973 trat die Gemeinde dem
Abwasserverband "Mittleres Stremtal" bei. Im Jahre 1976 wurde der Ausbau der
Ortskanalisation in Angriff genommen. Durch den Gemeinderat erfolgte die Vergabe
der Erdarbeiten und der Materiallieferungen. Mit dem Ausbau der Ortskanalisation
erfolgte auch die Sanierung der bestehenden Ortswasserleitung. Die Gemeinde
Neuberg trat im Jahre 1977 dem Abwasserverband "Mittleres Stremund Zickenbachtal"
bei.
Nachdem vom Gemeinderat die Notwendigkeit eines Kindergartens bereits immer
wieder betont wurde, erfolgte im Jahre 1974 die Ausschreibung für die
Herstellung des Rohbaues. Am 9. Jänner 1978 wurde der neuerrichtete Kindergarten
in Betrieb genommen.
In der Gemeinderatssitzung vom 6. Dezember 1979 wurde der Austritt aus dem
Gemeindeverband St. Michael-Neuberg-Güttenbach einstimmig beschlossen. Die
Auflösung erfolgte mit 1. Jänner 1982. Amtmann Wilhelm Kulovits wurde erster
Leiter des selbständigen Gemeindeamtes Neuberg im Burgenland.
Ein wesentlicher Faktor für die Gestaltung des Ortsbildes war der Ausbau der
Ortsdurchfahrt, mit dem im Jahre 1980 durch das Straßenbaureferat der Bgld.
Landesregierung begonnen wurde. Die Asphaltierung der Gehsteige erfolgte durch
die Gemeinde.
In der Zwischenzeit war der Bauabschnitt 01 der Ortskanalisation fertig gestellt
und am 11. Mai 1983 fand die Kollaudierung (amtliche Schlussgenehmigung eines
Bauwerks) desselben statt. Dieser Bauabschnitt besteht aus 5.375 lfm Rohren und
145 Putzschächten. Im Dezember 1983 fand auch der Spatenstich für die
Zentralkläranlage in Glasing statt, wo heute die aus Neuberg kommenden Abwässer
gereinigt werden.
In den 80'er Jahren wurde seitens der Gemeinde ein umfangreiches Wegbauprogramm
verwirklicht. Dabei wurden nicht nur Schotterwege errichtet, sondern auch die
Seitengassen und Seitenwege staubfrei gemacht. Der Ausbau und die Erhaltung der
25 km langen Güterwege kosten jährlich rund 1 Million Schilling.
Der ständig steigende Wasserverbrauch rückte die Versorgung mit Trinkwasser
immer wieder in den Mittelpunkt und erforderte zahlreiche Baumaßnahmen. So wurde
1985 der Tubl-Brunnen saniert, in späterer Folge (1991) eine Verbindungsleitung
zwischen Tubl-Brunnen und dem Brunnen Med Mosta errichtet. Die Verbindung dieser
beiden Brunnen wurde deshalb notwendig, um das nicht aufbereitete Wasser des
Tubl-Brunnens in der Aufbereitungsanlage Med Mosta aufbereiten zu können.
Nach der Schaffung eines neuen Sanitätsverbandes wurde Dr. Helmut Radakovits zum
neuen Kreisarzt für den Sanitätsverband bestellt. Am 1. April 1988 eröffnete er
seine Ordination in Neuberg. Zu diesem Zwecke wurde die im Erdgeschoss des
Gemeindehauses befindliche Wohnung zu einer modernen Ordination umgebaut.
Seit 1. Jänner 1989 verfügt die Gemeinde Neuberg über ein eigenes Standesamt. Im
Jahre 1990 wurde in Unterneuberg auf einer Gesamtfläche von 5,76 ha das
Naturschutzgebiet "NeubergLug" errichtet. In diesem Gebiet ist jeder Eingriff,
der der Erhaltung der Tier- und Pflanzenwelt zuwiderläuft oder das ökologische
Gleichgewicht stört, verboten.
Die Kommassierung:
Mit einstimmigem Gemeinderatsbeschluss vom 28. April 1984 wurde beim Amt der
Bgld. Landesregierung um die Einleitung des Kommassierungsverfahrens angesucht,
welche mit einer Verordnung am 30. August 1984 eingeleitet wurde. Der Ausbau der
gemeinsamen Anlagen (Wege, Gräben, Drainagen, Rohrkanäle) begann im Jahre 1986.
Seitens der öffentlichen Hand (Bund und Land) gab es eine Förderung von 50 %.
Einmalig in ganz Burgenland war die Tatsache, dass die Gemeinde Neuberg die
restlichen 50 % der Kosten aufbrachte und von den Grundeigentümern nicht den
gesetzlichen Beitrag einkassierte. Die Aufwendungen für den Ausbau der
gemeinsamen Anlagen betrugen von 1986 bis zum 31. Dez. 1994 ATS 3,294.616,27,
wovon das Land ATS 1,626.600,-- und die Gemeinde ATS 1,668.016,27 bezahlten. In
diesem Zeitraum wurden rund 8,8 km Schotterwege und 0,9 km Asphaltwege gebaut.
Die Grundzusammenlegung mit der Neuordnung der landwirtschaftlichen Flur ist
eine vordringliche Aufgabe einer Gemeinde, wobei jede Gemeinde spezifische
Gründe dafür hat.
Die Gründe für die Gemeinde Neuberg waren:
Schaffung
und Ausbau eines zeitgemäßen Wegenetzes* Widmung neuen Baulandes und Umlegung zu
Hausplätzen* Schaffung eines Gewerbegebietes
größere,
förmige Grundstücke (keine Bruchpunkte)* Schaffung des Naturschutzgebietes
NeubergLug
Bau eines
Rohrkanals zwecks Hochwasserschutz in Oberneuberg
Bau eines
Hochwasserschutzbeckens zwecks Objektschutz in Unterneuberg
Die Gesamtfläche der Gemeinde Neuberg beträgt 1.761 Hektar. Die
Kommassierungsfläche, d. h. die Summe der einbezogenen Grundstücke, betrug ca.
220 Hektar.
Die Grundbewertung - im Fachausdruck Bonitierung genannt - wurde im Frühjahr
1994 durchgeführt. Es ist dies eine der wichtigsten Arbeiten im Rahmen eines
Kommassierungsverfahrens, da die Zuteilung der neuen Abfindungsgrundstücke nicht
nach Fläche, sondern nach den aus dieser Bonitierung ermittelten Werten erfolgt.
Die Bonitierung wurde von Schätzleuten aus der Gemeinde Neuberg durchgeführt,
die von einem Absolventen der Hochschule für Bodenkultur (Diplomingenieur)
eingeschult wurden. Die Schätzung erfolgte unter Leitung und Aufsicht des
Dipl.Ing. Heinz Krautsack. Das Ergebnis wurde jedem Grundeigentümer zur Kenntnis
gebracht.
Die Besitzstandserhebung wurde vom 23. bis 31. August bzw. 14. bis 18. November
1994 durchgeführt. Dabei wurde überprüft, ob die Grundbuchsangaben in Hinblick
auf die Besitzverhältnisse, sowie Lage und Größe der Grundstücke mit dem
Naturstand übereinstimmen.
Bei der am 10. Mai 1995 stattgefundenen Tariffierungsverhandlung wurden die
Werte für die einzelnen Kulturgattungen festgelegt. So wurde zum Beispiel 1 m²
Bauland mit ATS 40,-- bewertet.
Gemäß § 93 Flurverfassungslandesgesetz 1970 wurden die Parteien des
Grundzusammenlegungsverfahrens in den Monaten Mai und Juni 1995 zu einer
Wunschabgabe geladen. In einer Niederschrift nahm der Operationsleiter die
Abfindungswünsche auf, die nach Möglichkeit berücksichtigt wurden, aber keinen
Rechtsanspruch hatten. Grundeigentümer, die einen Zukauf bzw. einen Verkauf an
die Gemeinde Neuberg in Erwägung zogen, waren verpflichtet, dies dem
Operationsleiter bei der Wunschabgabe zu melden.
Am 16. Oktober 1995 fand im Gasthaus Novakovits die Übergabeverhandlung für die
vorläufige Übernahme der Abfindungsgrundstücke statt. Im Altbestand waren 1.398
Grundstücke mit einer Durchschnittsgröße von 1.490 m² vorhanden. Im neuen Stand
sind 376 Abfindungsgrundstücke mit einer Durchschnittsgröße von 5.205 m²
geschaffen worden. Davon zählen 82 Grundstücke als baureife Hausplätze.
Die im August 1995 begonnen Kultivierungsmaßnahmen wurden am 9. Mai 1996
abgeschlossen. Diese umfangreichen Kultivierungsmaßnahmen waren für die neue
Flureinteilung überall dort notwendig, wo es hohe Raine, Hohlwege oder
Unebenheiten gab. Im Zuge der Grundzusammenlegung gab es im Jahre 1995 auch den
größten Wegebau in der Geschichte der Gemeinde Neuberg. In allen Teilen des
Kommassierungsgebietes wurde gebaggert, Rohre verlegt und Gräderplanien
hergestellt. Im Ried "Im Winkel" konnten Hauptwege in der Länge von 1.400 m mit
einer Schotterdecke versehen werden. Damit aber alle anderen neuen
Abfindungsgrundstücke auch eine vorläufige Zufahrt haben, mussten ca. 10 km
Erdwege hergestellt werden.

Neuberg Bergen:
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Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |