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Kukmirn (Postleitzahl 7543):

Kukmirn ist eine Marktgemeinde im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Kukmér.

Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Die Orte der Marktgemeinde sind Eisenhüttl, Kukmirn, Limbach, Neusiedl.

Geschichte: Erste urkundliche Erwähnung von Kukmirn 1185 in einer Urkunde in einer Grenzbeschreibung über die Grenzen des Klostergutes Güssing gegen Medusbach (Dobersdorf) und Witin (Fedenberg - heute eine Riedbezeichnung).

Um die Herkunft des Ortsnamens herrscht nach wie vor Unklarheit. Die Erklärungen reichen von wildwachsenden Kürbis "Cucurbita" über die Abstammung von einem ungarischen Adelsgeschlecht (blauer Herzog) bis zu einem Hinweis auf die Kultur der Kelten in der Gegend.

Auf alle Fälle ist "Kukmirn" ein einzigartiger Ortsname in ganz Österreich und darüber hinaus.

Die heutigen Ortsteile sind geschichtlich etwas jünger.

Limbach wird erstmals 1346 urkundlich erwähnt, Neusiedl im Jahre 1455 in einer Schenkungsurkunde des Königs Ladislaus V. an Andreas Paumkircher (Gutsherr von Schlaining).

Eisenhüttl wurde zur Zeit der Türkenkriege mit kroatisch-stämmiger Bevölkerung besiedelt. Der erste Nachweis findet sich in einem Urbar aus dem Jahre 1576.

1971 wurden die vier Ortschaften Eisenhüttl, Kukmirn, Limbach und Neusiedl bei Güssing zur Großgemeinde Kukmirn zusammengeschlossen. 1982 erhielt die Gemeinde Kukmirn das Marktrecht verliehen.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Kukmér verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Marktgemeinde ist Kukmirn seit 1981.

Wappen: Blasonierung: Gespalten von Gold und Rot ein Apfel in verwechselten Farben. Der Apfel symbolisiert den Obstanbau in der Region.

Radwege: Kukmirn ist eine Station des Apfelradweges B 62. Dieser 47 km lange Rundkurs mit seinen anspruchsvollen hügeligen Steigungen ist nur für sportliche Radler geeignet. Der Radweg zeichnet sich durch eine gute Beschilderung aus. Eine genaue Beschreibung mit allen Details findest du auf www.fahr-radwege.com.  Hier geht es zur Übersicht der Radwege im Burgenland.

Apfelradweg B 62 (Bild: www.fahr-radwege.com)
Apfelradweg B 62

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Bezirk Güssing:

1.Bildein, 2.Bocksdorf, 3.Burgauberg, Deutsch Bieling, Deutsch Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau, Eisenhüttl, Gaas, Gamischdorf, 5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg, Hagensdorf, Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben, Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch, Kroatisch Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf, Krottendorf, 14.Kukmirn, Kulm, Langzeil, Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg, Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf, Punitz, 20.Rauchwart, Rehgraben, Reinersdorf, 21.Rohr, Rosenberg, 22.St. Michael, St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach, Steinfurt, Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem, Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben, Tudersdorf, Urbersdorf, Ungarisch-Bieling (Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg.

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