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Kroatisch Ehrensdorf (Postleitzahl 7522):
1659 wurde Kroatisch Ehrensdorf als Horvath Hassos erstmals
schriftlich erwähnt. Die 100 Jahre zuvor dorthin gezogenen kroatischen
Neusiedler bildeten zunächst mit den "Alt"-Ehrensdorfern eine Dorfeinheit. Ein
Feldkreuz in den Weinbergen, an dessen Stelle eine gemeinsame Kirche bis zum
Anfang des 19. Jahrhunderts stand, erinnert noch heute daran. Die heutige
Dorfkirche verdankt ihre Entstehung dem in Deutsch-Ehrensdorf geborenen Pfarrer
Georg Legath. Er ist auch der Mentor einer Dorfschule (um 1810).
Der kroatische Ortsname lautet Hrv. Hasas.
Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland
bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der
Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Horvath
Hassos verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen
Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon
1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten
Bundesland Burgenland.

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Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |