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Kleinmürbisch (Postleitzahl 7540):
Kleinmürbisch ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk
Güssing in Österreich.
Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Felsömedves, und der kroatische
Ortsname Mali Medves.
Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu
Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der
Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname
Felsömedves verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen
Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon
1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten
Bundesland Burgenland.
Die Gemeinde Kleinmürbisch liegt im Güssinger Hügelland; gekennzeichnete Wander-
und Radwanderwege laden zu einem Ausflug in die unberührte Natur ein, und die
waldreiche Landschaft erfreut sich auch bei Schwammerlsuchern großer
Beliebtheit. War die Bevölkerung früher vorwiegend in der Landwirtschaft tätig,
so sind heute viele gezwungen, hauptsächlich nach Wien auszupendeln. Das
Vereinsleben spielt eine große Rolle; es trägt zur Erhaltung des Brauchtums bei
und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. Bereits 1929 wurde die Feuerwehr
Kleinmürbisch gegründet; der Kameradschaftsbund entstand in den 60er Jahren. Für
Musik bei den heiligen Messen und Begräbnissen ist der Kirchenchor zuständig.
Die Sport- und Spielgemeinschaft veranstaltet alljährlich einen Faschingsumzug.
Die Katholiken in Kleinmürbisch gehörten immer zu der Pfarre
St. Nikolaus. Aufzeichnungen zufolge wurde die
erste Glocke im Jahr 1776 gekauft, die von einem 33jährigen, verheirateten Mann
namens Michael SZABAN geläutet wurde. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch noch
keine eigene Kirche und keinen Friedhof in Kleinmürbisch. Die Toten wurden bis
zum Jahr 1822 im Friedhof in St. Nikolaus
bestattet. Die Gläubigen gingen in Güssing zur
Kirche.
Die Kinder wurden bis zur Errichtung einer eigenen Schule im Jahr 1824, in
St. Nikolaus unterrichtet. Der erste Lehrer in
Kleinmürbisch war CSAAR Johann. Er stammte aus Rotenturm
und wohnte im Haus Nr. 45. am 12.9.1844 verstarb er im Alter von 56 Jahren.
Im
Vorjahr hat sich die Gemeinde Kleinmürbisch - nachdem es nur mehr ganz wenige
Gemeinden im Burgenland ohne eigenes Gemeindewappen gibt - entschieden, ein
Gemeindewappen zu führen. Am 16. Dezember 2010 hat der Gemeinderat Kleinmürbisch
den Beschluss gefasst, beim Amt der Bgld. Landesregierung um die Verleihung des
Rechtes zur Führung eines eigenen Gemeindewappens anzusuchen. Im Vorfeld wurde
im Rahmen einer Bürgerversammlung aus mehreren Vorschlägen das neue Wappen -
goldene Getreideähren und Laubbäume auf rotem und goldenem Hintergrund -
ausgewählt. Dieses symbolisiert die Landwirtschaft und die Wälder als prägende
Elemente der Gemeinde(geschichte). Anlässlich der Übergabe des neuen
Gemeindewappens veranstaltete die Gemeinde Kleinmürbisch am 2. und 3. Juli 2011
ein Gemeindefest. Am Sonntag, den 3. Juli erfolgte im Rahmen eines Festaktes die
feierliche Übergabe der Verleihungsurkunde durch das zuständige
Regierungsmitglied LH-Stv. Mag. Franz Steindl im Beisein der Bevölkerung und
weiterer Ehrengäste. Auch LH Hans Niessl kam am Nachmittag zum Fest nach
Kleinmürbisch (letzter Absatz
www.kleinmuerbisch.net).

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Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |