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Inzenhof (Postleitzahl 7540):

Inzenhof ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich. Die Gemeinde Inzenhof liegt inmitten der sanften Hügel des Güssinger Hügellandes direkt an der ungarischen Grenze. Dem Besucher werden zahlreiche idyllische Wander- und Radfahrwege in unberührter Natur geboten.

In den umliegenden Weingärten reift unter anderen Weingärten reift unter anderem auch der mittlerweile wieder zum Verkauf zugelassene Uhudler. Erwähnenswert sind zum Teil noch gut erhaltene Weinkeller im Fuchsgraben und Kranichgraben, erbaut aus Lehm und Holz mit Stroheindeckung.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Borosgödör.

Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Inzenhof ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Borosgödör verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Bis zum Bau einer eigenen Schule wurden die Kinder in Oberradling unterrichtet. Der erste Lehrer in Inzenhof war Johann OBERLOHR, der am 7. Januar 1812 im Alter von 57 Jahren starb. Der 2. Lehrer Franz TITZ verstarb am 16. Oktober des selben Jahres. Am 2. März 1832 wurde die Tochter des Lehrers Michael MÜLL geboren. Am 9. Dezember 1835 verstarb die Frau des Lehrers Paul BUCZOLITS. In den Jahren 1838 - 1845 wurden drei Kinder von Lehrer Franz VINDISCH geboren.

Als die Grafen von Güssing 1327 von den Ungarn in der "Güssinger Fehde" geschlagen wurden, gehörte das Inzenhofer Gebiet dem Güssinger Grafen Heinz. Nach ihm wurden seine Untertanen Hienzen genannt und daraus ging vermutlich der Ortsname "Hienzenhof" hervor.

1336 wird das Gebiet von Inzenhof in einer Urkunde erstmals erwähnt. Die Besitzer des Inzenhofer Gebietes wechselten mehrmals - größtenteils gehörte es jedoch den ungarischen Batthyany’s.

1750 hatte Inzenhof 517 Einwohner und 50 Häuser - es wohnten also im Durchschnitt mehr als 10 Personen in den damals winzigen Häusern. Die Armut der Bevölkerung war groß.

1920 haben Tschanigraben und Inzenhof einstimmig zur Zugehörigkeit zu Österreich gestimmt.

1971 wurden Inzenhof und einige andere Gemeinden zur Gemeinde Neustift bei Güssing vereinigt.

Seit 31. 05. 1991 ist die Gemeinde Inzenhof wieder politisch selbstständig.

Die 597ha große Gemeinde liegt auf 260m Seehöhe, hat 336 Einwohner und das Klima ist außerordentlich mild. Bunte Blumenwiesen, Weingärten, Felder und Wälder umgeben das Dorf.

In den umliegenden Weingärten reift unter anderem auch der mittlerweile wieder zum Verkauf zugelassene Uhudler, der im Geschmack an Waldbeeren erinnert. Zum Teil noch gut erhaltene Weinkeller im Fuchsgraben und Kranichgraben, erbaut aus Lehm und Holz mit Stroheindeckung laden zu einem gemütlichen Heurigenbesuch ein.

Auch für sportlich Interessierte hat Inzenhof einiges zu bieten: Fußball und Tennis wird bei uns gespielt.

Ortstafel Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ortsansicht Ehemalige Zollhäuser Zöllnerkreuz Schule Kriegerdenkmal Kleinmürbisch - von Inzenhof aus gesehen Kirche Infotafel - Staatsgrenze zu Ungarn Feuerwehrhaus Gedenkstein Johann Lang Gedenkstein Johann Lang Bildstock an der Kreuzung Richtung Heiligenkreuz

St. Emmerichskirche mit vielen Fotos - siehe unsere Webseite www.best-of-ungarn.com

St. Emmerichskirche in Ungarn St. Emmerichskirche in Ungarn


Bezirk Güssing:

1.Bildein, 2.Bocksdorf, 3.Burgauberg, Deutsch Bieling, Deutsch Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau, Eisenhüttl, Gaas, Gamischdorf, 5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg, Hagensdorf, Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben, Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch, Kroatisch Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf, Krottendorf, 14.Kukmirn, Kulm, Langzeil, Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg, Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf, Punitz, 20.Rauchwart, Rehgraben, Reinersdorf, 21.Rohr, Rosenberg, 22.St. Michael, St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach, Steinfurt, Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem, Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben, Tudersdorf, Urbersdorf, Ungarisch-Bieling (Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg.

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