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Heiligenbrunn (Postleitzahl 7522):
Heiligenbrunn ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk
Güssing in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Szentkút.
Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Orte (und
Katastralgemeinden) der Gemeinde sind Deutsch
Bieling, Hagensdorf, Heiligenbrunn,
Luising und Reinersdorf
(kroat. Zamar).
Geschichte: Die erste urkundliche Erwähnung einer Ortschaft am "Heiligen
Brunnen" stammt aus dem Jahre 1198. Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland
bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der
Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname
Szentkút verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen
Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon
1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten
Bundesland Burgenland. Die Katastralgemeinde Luising wurde erst am 10. Jänner
1923 durch eine Alliierte Grenzkommission der Republik Österreich zugeordnet und
durch österreichische Truppen besetzt.
Wappen: Blasonierung: Gespalten von Gold und Grün mit einem anstoßenden
Tatzenkreuz in gewechselten Farben; oben links in Grün eine goldene Sonnenblume,
unten rechts eine grüne Traube mit zehn Beeren.
Kultur und Sehenswürdigkeiten: Berühmt ist das Heiligenbrunner
Kellerviertel, einzigartig nicht nur in Europa, in dem sich ca. 120 Weinkeller aus dem 17. und 18. Jahrhundert
befinden. Etwa 50 davon sind heute noch mit Stroh gedeckt. Die alten Strohkeller
aus den 17. und 18 Jhdt. die auch heute noch zum Großteil bewirtschaftet werden,
stehen unter strengen Denkmalschutz. Das Kellerviertel ist kein Museum, sondern
ein lebendes Zeugnis alter Weinkultur. Das
Kellerviertel ist das ganze Jahr frei zugänglich!
Bekannt ist auch die Ulrichsquelle, die schon 1198 urkundlich in einer
Schenkungsurkunde der Zisterzienser erwähnt wird. Das Wasser soll verschiedene
Heilwirkungen aufweisen, so nutzte der bekannte Augenarzt Ladislaus
Batthyány-Strattmann das Wasser zur Linderung von Augenleiden.
Rübezahl-Museum: In einem Weinkeller entstand dieses
Museum.
Öko-Energie-Garten: Unweit der Kirche und der
Ulrichsquelle befindet sich der Öko-Energie-Garten. Viele Pflanzen und Kräuter
sind hier zu bewundern. Auch eine Uhudler-Laube ladet zum Verweilen ein. Für die
ganz Kleinen gibt es eine Spielecke. Der Öko-Energie-Garten ist das ganze Jahr
frei zugänglich!
Schachblume: In der Nachbargemeinde
Luising, auf insgesamt etwa fünfzig Hektar Wiesen, die
vom Land unter strengsten Naturschutz gestellt wurden, gedeiht eine umfangreiche
Population der ansonsten europaweit vom Aussterben bedrohten Schachblume. Sogar
ein Weg wurde dieser Blume gewidmet. Der hemmungslose Einsatz von Spritzmitteln
in landwirtschaftlichen Monokulturen (Stichwort Maisanbau) führte mancherorts
bereits zum vollständigen Verschwinden der anmutigen Lilienart. Dank des
Reservats in
Luising dürfte die Erhaltung der Art allerdings gesichert sein.
Radweg: Durch die Ortschaft führt der Radweg
B 57 Weinidylle-Radweg und der
B 61 - Wildparkradweg.

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Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |