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Großmürbisch (Postleitzahl 7540):
Großmürbisch ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk
Güssing in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Alsómedves, der
kroatische Ortsname ist Veliki Medves.
Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Großmürbisch ist der einzige Ort in der
Gemeinde. Das kleine Naturschutzgebiet Luka befindet sich nordwestlich von
Großmürbisch in einem kleinen Tal des Reinersdorfer Baches. Hangseitig von
Wäldern umgeben, erstrecken sich bachbegleitend Feuchtwiesen. Großteils wurden
diese mit Schwarz-Erlen (Alnus glutinosa) aufgeforstet, teilweise umgeackert
oder blieben sich selbst überlassen. Die Brachflächen sind heute infolge der
fehlenden Heunutzung von hochwüchsigen Sauergräsern bewachsen. Das Gebiet erhält
durch das größte in Österreich bekannte Vorkommen der Gelben Taglilie (Hemerocallis
lilioasphodelus) besondere Bedeutung.
Der Gast genießt von hier aus eine herrliche Fernsicht bis
nach Ungarn hinein. Wander- und Radwanderwege sorgen für einen erholsamen
Aufenthalt. Gemütliche Gasthäuser empfehlen sich unseren Gästen und sorgen für
Unterhaltung und leibliches Wohl. Ein Stück Landschaft, wo die Begegnung mit der
Natur noch möglich ist, sowie eine gastfreundliche Bevölkerung sind optimale
Rahmenbedingungen für einen ruhigen und angenehmen Aufenthalt in dieser
Gemeinde.
Geschichte: Großmürbisch wurde das 1. Mal im Jahre 1336 erwähnt. 1966
wurde das neue Schulgebäude eingeweiht. Im Jahre 1970 wurde Gemeinde
Großmürbisch aufgelöst und kam als Ortsteil zur Gemeinde
Neustift bei Güssing.
Seit 1991 ist die Gemeinde Großmürbisch wieder eine selbstständige Gemeinde.
Pol. Bezirk Güssing, BH 7540 Güssing, Telefon 03322/42326 Gendarmerie-Posten in
Güssing, Standesamt in Großmürbisch. Autobushaltestelle im Ort. Eisenbahnstation
in Fürstenfeld. Sport und Freizeitangebot: Wanderwege, Radfahren, 2
Gastbetriebe, 3 Ärzte im Güssing. Seehöhe: 293m
Vor einigen Jahren entdeckte Josef DERKITS, Hausnummer 32 einige prähistorische
Gegenstände.
1698 gehörte Großmürbisch der Pfarre von St. Nikolaus
an.
1779 wurden die Glocken von Franz SCHWARZ geläutet, der auch Lehrer war. Weitere
Lehrer in Großmürbisch waren:
BUTZOLICH Paul 1822
GLUDOVATZ Simon 1844 - 1884
PLOHOVICS Anton 1885 - 1889
GALOS Anton ( der ab 1906 von 2 Lehrern unterstützt wurde): 1889 - 1923
MESCHNARK Josef
KIRSCHNER Johann
KYRI Johann
DVOZSAK Rudolf
SCHMAL Stefan
FISCHER Theresia
VUKOVITS Karl 1923
SZUCSICH Anton aus Hornstein ab 1923
1899 wurde die alte Kirche abgerissen, da sie zu klein geworden war. Vorstand
des Pfarrgemeinderates war Johann GRÖLLER (Nr. 117). Franz KLUCSARITS (Nr. 81)
organisierte eine Spendenaktion bei den Amerika-Auswanderern für die Errichtung
der neuen Kirche.
Der erste erwähnte Friedhof befand sich im Garten des jetzigen Hauses Nr. 1; wo
der Maurer Johann GRÖLLER 1913 (Hausnr. 117) eine kleine Kapelle errichtete.
Einwohnerzahlen: 1745: 244, 1779: 277, 1812: 405, 1832: 489.
2001 wurde die Dorfstraße komplett erneuert.

Kitzibergen:

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Bezirk Güssing:1.Bildein,
2.Bocksdorf, 3.Burgauberg,
Deutsch Bieling,
Deutsch
Ehrensdorf, Deutsch Tschantschendorf, 4.Eberau,
Eisenhüttl, Gaas,
Gamischdorf,
5.Gerersdorf, Glasing, 6.Großmürbisch, 7.Güssing, 8.Güttenbach, 9.Hackerberg,
Hagensdorf,
Hasendorf, 10.Heiligenbrunn, 11.Heugraben,
Heutal, 12.Inzenhof, 13.Kleinmürbisch,
Kroatisch
Ehrensdorf, Kroatisch Tschantschendorf,
Krottendorf, 14.Kukmirn,
Kulm, Langzeil,
Limbach, Ludwigshof, Luising, 15.Moschendorf, 16.Neuberg,
Neudauberg, Neusiedl, 17.Neustift bei
Güssing, 18.Olbendorf, 19.Ollersdorf,
Punitz, 20.Rauchwart,
Rehgraben, Reinersdorf,
21.Rohr,
Rosenberg, 22.St. Michael,
St. Nikolaus, Schallendorf, 23.Stegersbach,
Steinfurt,
Steingraben, 24.Stinatz, 25.Strem,
Sulz, Sumetendorf, 26.Tobaj, 27.Tschanigraben,
Tudersdorf,
Urbersdorf, Ungarisch-Bieling
(Dorf existiert nicht mehr), Winten, 28.Wörterberg. |